Die „Schweineglocke“

 

Am Förder Platz in Grevenbrück errichtete der Heimatverein im Jahre 2003 einen eichenen Glockenturm für den Nachguß der uralten sagenumwobenen “Schweineglocke” aus dem 12. Jahrhundert. Der Glockennachguß wurde möglich durch die Spende eines Grevenbrücker Bürgers. Das Original der Glocke befindet sich im Westfälischen Landesmuseum in Münster. Sie gilt als eine der ältesten Glocken Westfalens.
Der Sage nach soll die sogenannte Schweineglocke einst als Burgglocke auf der später zerstörten “Peperburg” bei Grevenbrück gehangen haben. Schweine – so wird erzählt – hätten sie in einer sumpfigen Wiese wieder freigewühlt.

An jedem ersten Freitag eines Monats wird die Glocke um die Mittagszeit als Friedensmahnung geläutet, ebenso in der Silvesternacht.

 

Ein Nachguss der alten „Schweineglocke“ hängt am Förder Platz.