Die Arbeit im Museum der Stadt Lennestadt

Der Heimat- und Verkehrsverein war nach den Erfolgen der Peperburg-Grabungen der Motor für die Einrichtung eines Museums in Grevenbrück. Im Jahre 1993 konnte schließlich das „Museum der Stadt Lennestadt“ im ehemaligen Rathaus eröffnet werden. Aufgrund vertraglicher Verpflichtungen mit dem Träger des Museums, der Stadt Lennestadt, übernimmt der Verein den Museumsdienst z.B. an jedem 1. Sonntag eines Monats und sorgt für attraktive Zusatzprogramme.  Immer wieder wird das Stadtmuseum auch ein viel beachteter Ausstellungsort für Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern aus dem heimischen Raum. Zum alljährlich im November stattfindenden „Tag des Museums“ werden alte Handwerke und Techniken vorgestellt und demonstriert.

Sonderausstellungen ziehen stets Hunderte von Besuchern aus nah und fern an. – Hier einige der bisher behandelten Themenbereiche:

1990:  „Blutiges Handwerk – Klinische Chirurgie“
2000:  „Vom Flachs zum Leinen“
2001:  „Kinderspiel – Spielzeug und ‚Spiellkrom’ im Sauerland 1910 – 1960“
2006:  „Glaube und Frömmigkeit im Sauerland in der Zeit zwischen 1870 und 1970“
2009:  „Wir machen Musik …! Musik und Gesang im Sauerland 1850 – 1980“

Gerade die drei letzten Ausstellungen entwickelten sich zu „Rennern“. Vor allem ältere Menschen fühlten sich an ihre eigene Kindheit erinnert und erzählten von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Bei der Musikausstellung wurden auch die jüngeren Menschen angesprochen. Wegen des starken Publikumsinteresses musste diese Sonderausstellung bis in den März 2010 hinein verlängert werden.