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Guter Besuch beim Intern. Museumstag im Museum Lennestadt

Von Walter Stupperich

Wieder einmal erfuhr das Museum der Stadt Lennestadt im Alten Amtshaus von Grevenbrück am Internationalen Museumstag einen guten Zuspruch. Besucher aus nah und fern informierten sich und nahmen auch die Veranstaltungsangebote dieses besonderen Tages wahr.

Der Internationale Museumstag wird seit 1992 jährlich von einem wechselnden Motto begleitet. In Deutschland stand der Tag im Jahr 2019 unter dem Thema „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“. Jedes Museum konnte mit seinen Ausstellungen und seinen Veranstaltungsangeboten an diesem besonderen Tag teilnehmen.

Auf dieses internationale Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ hatte sich auch das Museum der Stadt Lennestadt eingestellt. Die Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, heute letztmalig die Sonderausstellung „Pas de Deux – Bilder einer Ausstellung“ zu sehen. Sie waren berührt und angetan von der Ausdrucksstärke dieser textilen Kunstwerke. Die anwesende Künstlerin Hildegard Müller erklärte den interessierten Besuchern die technischen Besonderheiten dieser alten Textiltechnik. Getreu dem diesjährigen Motto „Zukunft lebendiger Traditionen“ will die Künstlerin diese uralte Tradition der Textilkunst, die „Quiltkunst“, auch wieder lebendig gestalten und für die Zukunft attraktiv machen. Die Künstlerin bereitet sich jetzt auf ihre nächste Ausstellung in Luxemburg vor.

Höchst interessant war dann auch das Angebot des Heimatvereins Grevenbrück e.V. an diesem Tag. In einer Nische der Museumsräume saßen drei Spinnerinnen, die die alte Kunst des Spinnens den Besuchern vorführten und erklärten. Gabi Henze, Sabine Ebenhardt und Andrea Schwermer sind auch allmonatlich in der Webstube des Museums anzutreffen, wo sie die Spinnkunst gerne weitergeben. Katharina Vollmerhaus bot Groß und Klein ein breites Mitmachangebot der verschiedensten Techniken der Bandherstellung an. In der Webstube führte Inge Knappstein die Herstellung von Ripsgewebe vor. Diese ganze Aktion stand unter der Organisation von Liesel Steffen.
Selbstverständlich konnte auch die Dauerausstellung des Museums besucht werden. Ulrich Schlechtriem führte interessierte Besucher wie immer gekonnt durch die Ausstellungen. Bei Ilona Bretthauer hatten die Museumsbesucher die Möglichkeit, sich bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen wieder zu stärken.